<h3>Liszt verschwindet aus dem Weimarer Stadtbild</h3>
Weimar, 10. September 2009
Terminhinweis
Zum Start des Kunstfests brachten die Studenten Daniel Plath und Christof Grumpelt den „Hausheiligen“ des Kunstfestes Franz Liszt (1811-1886) in die Stadt und ins Bewusstsein der Weimarer Bürger. Franz Liszt fand seinen Platz neben Goethe und Schiller auf dem Theaterplatz in Form einer lebensgroßen Figur aus Styropor. Und Großherzog Carl August, der Philosoph Johann Gottfried Herder und der Dichter Christoph Martin Wieland räumten sogar vorübergehend ihren Platz für Franz Liszt. Überdimensionale Liszt-Köpfe wurden ihren Denkmälern übergestülpt - und machten Franz Liszt zum bestgewürdigten Weimarer.
„Das ideale Projekt“ haben Studierende der Visuellen Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar für das Kunstfest Weimar erarbeitet.
Am (morgigen) Freitag, 11. September um 13.30 Uhr wird der lebensgroße Liszt abgebaut, sowie die Masken von den Stadtdenkmälern entfernt.
„pèlerinages“ Kunstfest Weimar und sein Hausheiliger Franz Liszt werden jedoch nächstes Jahr wieder auftauchen: vom 20. August bis zum 12. September 2010 unter dem Liszt-Motto „Irrlichter“.